Wie entsteht Honig?
Von Nektar und Honigtau bis zum fertigen Honig: So verwandeln Bienen gesammelte Pflanzensäfte in ihren Vorrat.
In diesem Artikel
Ein Glas Honig beginnt mit vielen Sammelflügen. Honigbienen nehmen Nektar oder Honigtau auf und bringen die zuckerhaltige Flüssigkeit in den Stock. Fertiger Honig ist das zu diesem Zeitpunkt noch nicht: Seine Entstehung ist Gemeinschaftsarbeit.
Was im Bienenstock passiert
Die Sammlerinnen geben ihre Ausbeute an andere Bienen weiter. Dabei kommen bieneneigene Enzyme hinzu, die unter anderem Zucker umwandeln. Gleichzeitig entziehen die Bienen der Flüssigkeit Wasser. Sie verteilen sie in den Waben und unterstützen die Verdunstung durch Luftbewegung. So entsteht nach und nach ein konzentrierter Vorrat.
Reife braucht Zeit
Honig wird in Wachszellen eingelagert. Viele gefüllte Zellen werden mit einem feinen Wachsdeckel verschlossen. Für die Ernte reicht der Blick auf diese Deckel allein jedoch nicht aus: Der Wassergehalt muss beurteilt werden. Er ist für die spätere Haltbarkeit wichtig.
Was das für deinen Honig bedeutet
Die Landschaft liefert den Ausgangspunkt, die Bienen leisten die Umwandlung und die Imkerei übernimmt Ernte und Abfüllung. Welche Blüten gerade verfügbar waren, kann deshalb auch im Glas spürbar werden. Wenn du das nächste Mal Honig kostest, achte einmal zuerst auf seinen Duft. Die Süße ist nur ein Teil seiner Geschichte.
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